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Frauenkampf

ni una menos – nicht eine weniger!

Am 7. August wurde in Ostfildern-Kemnat, im Raum Stuttgart, eine 34-jährige Frau von ihrem Ehemann erschossen. In den Medien wurde dies erneut als Ehestreit und Familiendrama bezeichnet und kein Zusammenhang zu anderen Taten hergestellt.
Aber es ist ein Femizid!

Zusammen mit dem Frauenkollektiv Stuttgart haben wir ein Zeichen gesetzt, um auf die Tat und die herrschende Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen. Dieses Jahr wurden bereits 92 Frauen und 13 Mädchen aufgrund ihres Geschlechtes umgebracht und 110 weitere Frauen z.T. lebensbedrohlich verletzt. In unserer Gesellschaft ist Gewalt an Frauen jedoch nicht erst seit Corona alltäglich, sie wird als naturgegeben hingenommen und kommt in allen Schichten unserer Gesellschaft vor.

Es muss unsere Aufgaben sein, die Ist-Zustände zu hinterfragen und in einen gesellschaftlichen Kontext zu stellen. Nur weil etwas als “Normalität” scheint und weitervermittelt wird, heißt dies nicht, dass es weiter so bleiben muss. Herrschende Ungerechtigkeiten durch die Unterdrückung der Frau müssen gesehen, angesprochen, aufgedeckt, dringend hinterfragt und letztlich überwunden werden. Die Befreiung aus diesen Verhältnissen müssen wir in unsere Hände nehmen.

Für die Befreiung der Frau und eine Gesellschaft in der partiarchale Unterdrückung der Vergangenheit angehört!

Ausgewählte Texte