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Kundgebung: Solidarische Perspektiven in Zeiten der Krise

Schritt für Schritt – Viertel für Viertel
Für ein solidarisches Miteinander – gerade in Krisenzeiten

Solidarische Perspektiven in Zeiten der Krise

Solidarität und Zusammenhalt ist in der Corona-Krise gefragter denn je. Die Begrifflichkeit der Solidarität geistert Tag für Tag durch Medien und Politiker*innen jeglicher Couleur propagieren Tag für Tag die gemeinsame Stärke durch Solidarität.

So weit so gut. Allerdings offenbart ein kurzer Blick hinter die Kulissen recht schnell um welche Art der Solidarität es oft geht: Denn das Credo lautet, dass der Großteil der Bevölkerung „den Gürtel enger schnallen“ solle, um das System am Laufen zu halten. Konkret bedeutet dies dann: Rettungsschirme für kapitalistische Großkonzerne und Banken, die mittelfristig über Kürzungen im sozialen Bereich gegenfinanziert werden und Kürzungen bei Arbeiter*innen im Niedriglohnsektor und bei denjenigen, die sowieso schon wenig hatten. Diese staatlich verordnete „Solidarität“ endet also dort, wo echte Solidarität gefragt ist.

Es ist eine andere Art der Solidarität gefordert

Doch Corona hat nicht nur das Lippenbekenntnis der Politik zur Solidarität hervorgebracht, sondern im Rahmen der Corona-Krise, der Zuspitzung der medizinischen und auch wirtschaftlichen Situation, sind zahlreiche solidarische Initiativen entstanden, die ein solidarisches Miteinander – auch über Corona hinaus – weit vorangebracht haben.

Seien es Einkaufshilfen, Unterstützung für prekär Beschäftigte, Soforthilfe für Kulturschaffende, die Unterstützung des Pflegepersonals oder viele andere Initiativen.

Diese Initiativen stehen für eine Solidarität,

  • die den Menschen (und nicht den Profit) an erste Stelle stellt,
  • die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert,
  • die nicht an nationalstaatlichen Grenzen Halt macht,
  • die für die Risikopatient*innen genauso gilt wie für Geflüchtete, Obdachlose, Frauen*, Arbeiter*innen im Niedriglohnsektor, Arbeitslose und alle anderen hinaus und
  • die letztlich die gemeinsame Stärke demonstrieren, die wir (auch abseits staatlicher Strukturen) haben, wenn wir uns zusammen tun.

Einige dieser Initiativen (aus Stuttgart-Ost und darüber hinaus) wollen wir bei unserer Kundgebung zu Wort kommen lassen und ihre Perspektive auf Solidarität, ihr Handeln, Beteiligungsmöglichkeiten und die Perspektive eines solidarischen Miteinanders mit uns teilen lassen.

Kommt zur Kundgebung und beteiligt euch: Für ein solidarisches Miteinander!

Kundgebung am Freitag, 9. Oktober 2020, 17:30 Uhr
Lukasplatz, Stuttgart Ost

Neben Redebeiträgen der einzelnen Organisationen wird es auch ein musikalisches Programm von Dr. Jay von Good Man Gone Bad geben.

Datum

09. Okt. 2020
Vorbei!

Uhrzeit

17:30 - 18:30

Veranstaltungsort

Lukasplatz
Ausgewählte Texte