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Kundgebung: #Solidarität – Für ein solidarisches Miteinander

Nach mittlerweile mehr als einem Jahr Pandemie beherrscht die Krise rund um Covid-19 weiter Medien, Alltag und Politik wobei ein Ende der Krise und der damit einhergehenden Maßnahmen nach wie vor nicht in Sicht ist. Während wir im sog. privaten und öffentlichen Bereich seit mehreren Monaten starke Einschränkungen hinnehmen müssen, sind wir gleichzeitig am Arbeitsplatz, den Schulen und öffentlichen Verkehrsmitteln täglich weiter der Ansteckung mit dem Virus ausgesetzt. Mit dem fortgesetzten Duckmäusertum gegenüber der Industrie haben die Regierenden in Bund und Ländern innerhalb der letzten Monate zur Genüge bewiesen, dass sie kein wirkliches Interesse daran haben, die Endlosschleife aus hartem und weichem Lockdown zu durchbrechen. So ist es ihnen nicht einmal gelungen, einen Tag Produktionsstillstand in den Fabriken gegenüber dem Kapital durchzusetzen. Damit bleibt es eben beim alltäglichen Jonglieren zwischen der Vermeidung der Überlastung des Gesundheitssystems und dem Aufrechterhalten der Produktion vor allem in der Industrie.

Und wie es nun einmal im Kapitalismus angelegt ist, soll auch diese Krise wieder von den Menschen geschultert werden, die davor schon wenig bis gar nichts hatten. Und wie immer wird es die Ärmeren treffen während Unternehmen sich schon längst entsprechend aufgestellt haben, um als sogenannte Sieger aus der Krise hervorzugehen.

Flankiert wird dies von Menschen, für die das Tragen einer Maske bereits als Körperverletzung gilt und die mit Hilfe eines kruden Irrationalismus auf eine weitere Entsolidarisierung der Gesellschaft hin arbeiten.

Alles in allem scheint es, als müsse nach einem Jahr Pandemie ein durchwachsenes Fazit gezogen werden, in dem nach wie vor Staat und Kapital über unsere Köpfe hinweg entscheiden und den Profit weniger über die Interessen vieler stellen. Jedoch zeigt dies aus unserer Sicht einmal mehr die Notwendigkeit auf, uns nicht auf die Lösungen der Herrschenden zu verlassen!

Im Gegenteil: es liegt an uns, eine Perspektive zu schaffen, die uns als Lohnabhängige und den sich daraus ergebenden Interessen Geltung verschafft.

Heraus zum 1. Mai – solidarisch gegen Patriarchat, Kapital und Faschismus

Der 1. Mai ist für uns seit jeher ein Tag, an dem wir unseren Protest gegen Ausbeutung und Unterdrückung auf die Straße tragen. Auch in diesem Jahr möchten wir einer Perspektive Ausdruck verleihen, welche den Menschen in den Mittelpunkt stellt und den herrschenden Verhältnissen und Strukturen eine Alternative in Form solidarischen Handelns entgegen setzt.

Dazu veranstalten wir auf dem Lukasplatz in Stuttgart-Ost eine Kundgebung. In verschiedenen Redebeiträgen werden Ansätze und Projekte aus dem Stadtteil und darüber hinaus vorgestellt, die auf eine solche Perspektive hinarbeiten.

Schritt für Schritt möchten wir damit unseren Interessen Ausdruck verleihen, die es praktisch umzusetzen gilt und als politische Forderung auf die Straße tragen.

Kundgebung: 1. Mai ab 14 Uhr: Infotische 15 Uhr: Kundgebung mit Programm und Live-Musik

Wo: Lukasplatz, Stuttgart-Ost

Eine Initiative von Zusammen Kämpfen Stuttgart

Unterstützt von: Frauenkollektiv Stuttgart, Freie ArbeiterInnen Union Stuttgart, SJ – Die Falken Stuttgart, SDAJ Stuttgart

Datum

01. Mai. 2021
Vorbei!

Uhrzeit

14:00

Veranstaltungsort

Lukasplatz
Ausgewählte Texte